Eric-Emmanuel Schmitt
Milarepa

Erzählung
Aus dem Französischen von Inés Koebel
Meridiane 99
2006. 96 Seiten

EUR (D) 12.90 /
CHF 23.00 (UVP) /
EUR (A) 13.30
ISBN 9783250600992

Ein kleines Buch über die grosse Geste der Versöhnung

»Und ich hatte endlich begriffen,
daß ich bis dahin kein Mensch
war, nur ein Zweibeiner, schwach
behaart und des Sprechens mächtig;
das Menschsein, so hatte ich
verstanden, liegt am Ende des
Weges, nicht am Anfang.«

Alles beginnt mit einem Traum. Jede Nacht, hunderttausendmal muß Simon ihn träumen, um aus dem Kreislauf der Wiedergeburt herauszutreten. Und so erzählt Simon die Geschichte, mit der er auf magische Weise verbunden ist, die Geschichte von Swastika und Milarepa, von unerschöpflichem Haß und von der Möglichkeit der Läuterung.
Ebenso elegant wie tiefsinnig berichtet uns Eric-Emmanuel Schmitt von der Legende des tibetischen Mönchs Milarepa, der sich vom Rächer zum Erleuchteten wandelt. In dieser Erzählung, die den Abschluß der Tetralogie über die Weltreligionen bildet, berührt Schmitt mit unerschrockener Eindringlichkeit die ersten und die letzten Fragen unserer Existenz.